Stute überlebte grausame Tat: Tierquäler schießen Pferd Metallstange in den Kopf

Wer ist skrupellos genug für solch eine Tat? Wie die Polizei mitgeteilt hat, haben bisher unbekannte Täter in der Nacht zu Sonntag eine 14-jährige Stute in Hohenfelde (Kreis Steinburg) auf grausame Art gequält. Im Kopf des des Pferdes hat ein Tierarzt eine 7,5 Zentimeter lange Metallstange entdeckt, mit der das Tier offenbar beschossen worden ist.

Auf der Koppel an der Straße Dauenhof war der Besitzerin des Tieres am Sonntag zunächst eine minimale Verletzung am Kopf ihrer Stute aufgefallen. Erst vermutete sie dahinter eine Schürfwunde. Eine Tierärztin riet der besorgten Frau allerdings dazu, ihr Tier röntgen zu lassen, nachdem aus der vermeintlichen Schürfwunde eine große Schwellung im Bereich des Auges geworden war.

In der Klinik entdeckten die Mediziner dann eine 7,5 Zentimeter lange Metallstange im Kopf des 14 Jahre alten Vierbeiners. Bei einer Operation wurde der Fremdkörper aus dem Kopf des Holsteiners entfernt – ob das Auge des Tiers zu retten ist, sei noch unklar, so die Polizei.

Derzeit vermuteten die Ermittler, dass die Stute mit einer Armbrust oder einer ähnlichen Waffe beschossen worden sein muss. Hinweise zu den Täter oder dem Tatgeschehen nimmt die Polizei in Horst unter Tel. (04126) 38404 entgegen.