Biker (30) geht bei Kontrolle auf Polizisten los – drei Beamte verletzt

Am Dienstagvormittag hat ein Motorradfahrer (30) die Haltezeichen von Polizeibeamten missachtet und ist über die K47 geflüchtet. Als der Biker schließlich gestoppt wurde, ging er auf die Beamten los.

Gegen 8.40 Uhr wollten Polizisten bei Gremersdorf (Kreis Ostholstein) den Kradfahrer kontrollieren. An dem Fahrzeug war ein nicht mehr gültiges Versicherungskennzeichen angebracht. Doch der Mann ignorierte das Haltezeichen einfach – und gab Vollgas. Auf einer Geraden konnte der Streifenwagen überholen und den Biker ausbremsen.

Daraufhin griff der Mann die Polizisten unvermittelt an. Gemeinsam versuchten die Beamten, den Mann zu beruhigen. Währenddessen schlug er weiter gezielt auf sie ein. Der Einsatz von Pfefferspray blieb ohne Erfolg.

Zeitgleich versuchte der Mann, immer wieder ein Messer aus seiner Tasche zu ziehen. Erst durch weitere Polizeibeamte, die zur Unterstützung eintrafen, konnte der 30-Jährige fixiert werden.

Drei Polizeibeamte (49, 42, 32) wurden verletzt, davon sind zwei zunächst dienstunfähig. Dem leicht verletzten Tatverdächtigen wurde im Oldenburger Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Es besteht der Verdacht, dass er das Krad unter Drogen geführt habe. Das Motorrad wurde sichergestellt.